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Wie du im nächsten Jahr deine Träume verwirklichst – eine Anleitung

Träume verwirklichen im neuen Jahr!

Das neue Jahr steht vor der Tür – und du willst endlich deine Träume verwirklichen? Dann ist vielleicht jetzt genau die richtige Zeit, um Dragon Dreaming für dich ganz persönlich zu machen!

Nutze den Jahreswechsel

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist für viele Menschen eine besondere Zeit: Die Nächte sind lang. Die Tage kurz. Die vielen Feiertage geben ja vielleicht auch dir die Muse, um ein Fazit des vergangenen Jahres zu ziehen … und dich innerlich auf das kommende vorzubereiten. Ja, vielleicht sogar endlich mal einen lang gehegten (aber vielleicht etwas wagemutigen) Traum anzugehen? Im folgenden findest du eine kleine Anleitung, wie du deinen ganz persönlichen Jahresabschluss und -neustart mit Dragon Dreaming schön und spielerisch gestalten – und deine Träume verwirklichen kannst.

Ach, und übrigens: Es ist auch richtig schön, diese Übungen mit einer:m Partner:in, deiner Familie, deiner Wohngemeinschaft etc. zu machen. Ihr lernt euch bestimmt noch mal von einer neuen Seite kennen und könnt eure gemeinsame Zukunft zusammen planen und euch gegenseitig dabei helfen, eure Träume zu verwirklichen 🙂

Das neue Jahr: Träume verwirklichen mit den Methoden des Dragon Dreaming

Schritt 1: Dein Fazit – Träume verwirklichen!

Nimm dir etwa eine halbe bis ganze Stunde Zeit, leg dir Papier oder dein Notizbuch bereit sowie einen Stift und beantworte die folgenden Fragen. Versuche dabei die Worte aus dir heraus fließen zu lassen. Denke nicht angestrengt über das nach, was du schreiben willst. Versuche nicht, tolle Formulierungen zu finden. Lies dir eine Frage durch. Setze dann einfach den Stift auf das Papier, beginne zu schreiben. Schreib einfach weiter und höre erst fünf oder zehn Minuten später wieder auf. Gehe dann zur nächsten Frage über.

+ Was hattest du dir für das letzte Jahr vorgenommen? Welche Träume wolltest du dir erfüllen? Welche Veränderungen vornehmen? Wovon wolltest du zum Beispiel mehr? Wovon weniger?

+ Was davon hat gut geklappt? In welchen Bereichen deines Lebens bist du mit dem letzten Jahr zufrieden? Worauf bist du stolz? Was ist dir geglückt? Welche Träume konntest du verwirklichen? Was fühlst du dabei?

+ Was hätte besser laufen können? Oder was lief vielleicht sogar richtig schief? Welche Gefühle hast du, wenn du daran denkst? Gibt es etwas Konstruktives, was du daraus gelernt hast? Über dich? Über andere? Über die Welt?

+ Was bedeuten die Antworten auf die ersten drei Fragen für die nächsten zwölf Monate? Welche Ahas nimmst du aus dem alten Jahr mit in das neue?

Das Jahres-Fazit mit einer:m Partner:in

Wenn du diese Schritte zusammen mit einem oder mehreren anderen Menschen machst, dann schreibt die Antworten jeweils für euch allein in Stille auf. Wenn ihr möchtet, könnt ihr eine Person bestimmen, die die Fragen laut vorliest und so durch den Prozess führt. Tauscht euch erst nach der stillen Zeit untereinander aus. Wo gibt es Gemeinsamkeiten? Wo Unterschiede? Was lernt ihr Neues über die andere Person?

Das neue Jahr: Träume verwirklichen mit den Methoden des Dragon Dreaming

Schritt 2: Tief zuhören – und dann träumen …

Bevor du mit dem Träumen beginnst, mache erst einmal eine Stillepause. Setze dich ruhig hin, schließe deine Augen. Wandere mit deiner Aufmerksamkeit von deiner Stirn (wo wir normalerweise unbewusst mit unserer Aufmerksamkeit sind) und gehe damit bewusst in deine Körpermitte, dein Hara (etwa eine Handbreit unter deinem Bauchnabel in der Mitte deines Körpers). Stelle dir nun leise für dich die Frage:

»Still dir vor, es sind 12 Monate vergangen: Wie fühlst du dich, wenn das Jahr nicht besser hätte laufen können?«

Spüre nun, welches Gefühl sich dabei in deinem Bauch einstellt. Es sollte ein angenehmes Gefühl sein. Lass sich dieses Gefühl nun in deinem ganzen Körper ausbreiten. Wenn du möchtest, kannst du dir vorstellen, wie es alles in dir zum klingen und schwingen bringt. Wie fühlt sich das an? Was hörst du? Welche Präsenz hast du nun im Raum, in der Welt? Dann lass aus diesem Gefühl einen Ton entstehen und aus dem Ton Worte … (die du gleich im Traumkreis aufschreibst und/oder aussprichst).

Schritt 3: Mit dem Traumkreis Träume verwirklichen

Mach nun mit dir einen Traumkreis. Wenn du alleine bist, schreibst du nun einen Traum nach dem anderen in einer langen Liste auf. Lass dir Zeit zwischen den Träumen. Du kannst auch durchaus eine Nacht drüber schlafen und am nächsten Tag weitermachen. Wichtig ist, dass du die Quintessenz in einem vollständigen Satz (möglichst nicht mehr) auf den Punkt bringst und aufschreibst. Achte dabei darauf, dass deine Träume:

+ positiv formuliert sind

+ wagemutig, aber realistisch sind

+ von deinen Emotionen und Bedürfnissen ausgehen

+ die Gemeinschaft um dich herum stärken

+ die Welt als Ganzes schützen und nähren

+ bewerte nichts!

Mit anderen träumen

Wenn du diese Schritte zusammen mit einem oder mehreren Menschen machst, dann setzt euch nun zusammen in einen Kreis. Nutzt einen Redestein. Das bedeutet, ihr gebt einen Gegenstand von Hand zu Hand im Kreis herum. Die Person, die den Gegenstand hat, spricht. Alle anderen hören tief zu. Jede Person nennt pro Runde nur einen Traum. Der Mensch, der zuvor seinen Traum genannt hatte, schreibt die Quintessenz des Traumes in einem vollständigen Satz auf. Dann geht der Redestein weiter. Er kreist so lange bis alle Träume gesagt und aufgeschrieben wurden. Niemand braucht also befürchten, dass ein Traum nicht zum Zuge kommen könnte. Kein Traum wird bewertet. Träume, die sich scheinbar widersprechen, schreibt ihr einfach nebeneinander auf.

Ziele stecken für das neue Jahr mit Dragon Dreaming

​Schritt 4: Jahresziele stecken!

Lies dir oder lest euch alle deine oder eure Träume noch einmal in Ruhe durch. Lass sie auf dich wirken. Was empfindest du? Feiere dich, dass du das nächste Jahr so schön gestalten möchtest!

Und nun machst du aus dem Wust an Träumen eine Reihe von übersichtlichen Zielen! Denn Ziele helfen dir dabei, Orientierung zu bekommen. Und dann kannst du Träume verwirklichen! Nimm dir dazu 20–30 Post-its und schreibe pro Zettel eine Antwort auf die Frage auf:

»Was muss ich konkret tun oder was muss geschehen, damit alle meine Träume wahr werden?«

Achtung: Versuche nicht zu viel über alles nachzudenken. Schreib einfach auf, was dir als erstes in den Sinn kommt. Bei dieser Übung geht es nicht um Vollständigkeit. Du kannst nichts falsch machen oder vergessen! Wenn du Schwierigkeiten damit hast, kannst du dir vielleicht ein Zeitlimit setzen: In zehn Minuten 30 Post-its vollschreiben. Das nennt sich »Time-Boxing«.

Wenn ihr den Prozess zu zweit oder mehreren macht, teilt ihr die Post-its gerecht untereinander auf. Jede Person schreibt dann zunächst die Antworten still für sich auf. Tauscht euch währenddessen nicht untereinander aus. Es ist wichtig, dass alle die Zeit haben, unbeeinflusst für sich darüber nachzudenken.

Themen clustern

Wenn die Post-its beschrieben sind, clusterst du sie nach Themen in mindestens sechs bis maximal acht Spalten. Finde für jede Spalte eine Überschrift. Das kann so etwas sein wie »Sport« oder »Spiritualität« oder »Finanzen«. Hänge die Zettel mit den Überschriften über die Spalten.

Versuche nun pro Spalte und Überschrift auch noch ein möglichst attraktives Ziel zu formulieren. Das können beinharte, quantitative Ziele sein wie »Bis Jahresende laufe ich einen Marathon«. Es können aber auch weiche, qualitative Ziele sein wie »In den nächsten 12 Monaten gehe ich besser mit mir um und nehme mir mehr Zeit für mich«. Tipp: Beispiele für Ziele findest du unter »Ressourcen«.

Schritt 5: Prioritäten setzen

Wenn du diesen Prozess alleine machst, dann versuche nun deine Jahresziele in eine zeitlich sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Die Frage dazu lautet:

»Welches der Ziele muss ich als erstes angehen, damit die anderen leichter oder überhaupt erst möglich sind?«

Wenn du diesen Prozess zu zweit macht, dann verteilt ihr pro Person fünf Punkte auf die Ziele. Ihr könnt einem Ziel dabei 1, 2 oder 3 Punkte geben (aber nicht 4 oder 5).

Wenn du diesen Prozess mit mehreren Menschen machst, dann verteilt ihr pro Person drei Punkte auf die Ziele. Ihr könnt dann einem Ziel 1 oder 2 Punkte geben, aber nicht 3! So ergibt sich für euch eine zeitliche Reihenfolge, in der ihr die Ziele angeht.

Keine Kompromisse – 100 Prozent unserer Träume verwirklichen mit Dragon Dreaming

​Schritt 6: Dranbleiben und Träume verwirklichen!

Ihr könnt nun einen Dragon Dreaming Projektspielplan für das nächste Jahr erstellen. Oder einfach Monat für Monat dranbleiben. Beginnt dazu jeden Monat mit einem Ritual: Lest euch (alleine oder gemeinsam) euren Traum durch. Schaut euch die Spalten mit euren Zielen an und frage dich oder fragt euch:

»Was muss ich im kommenden Monat konkret tun, um meinem/unserem Traum einen Schritt näher zu kommen?«

Tragt euch diese Aufgaben in eure Wochenplanung ein. Versucht jede Woche zu prüfen, ob ihr die Aufgaben gemacht habt. Wenn das mal nicht klappt, dann solltest du milde mit dir sein. Wenn es allerdings regelmäßig geschieht, dann frage dich, woran das liegt: Was könntest du in deinem Leben ändern, um Zeit für deine Träume zu haben? Oder ist dir etwas anderes doch wichtiger?

Ich wünsche dir jedenfalls ganz viel Freude und Glück für das kommende Jahr!

Willst du mehr über Dragon Dreaming erfahren?

Dann besorge dir das Dragon Dreaming Playbook. Alle hier genannten Methoden und noch viele weitere beschreibe ich dort im Detail!

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